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Eurowings und Austrian leasen Jets von Air Berlin - European-Aviation.net

Eurowings und Austrian leasen Jets von Air Berlin

Verhandlungen über die Anmietung von bis zu 40 Flugzeugen für Eurowings und Austrian Airlines zum Sommerflugplan 2017

Eurowings Airbus A320 (© Lufthansa)
Eurowings Airbus A320 (© Lufthansa)

Die Deutsche Lufthansa AG und Air Berlin Plc. haben eine Absichtserklärung zur Übernahme von insgesamt bis zu 40 bereederten Flugzeugen der Air Berlin Gruppe auf Wet Lease-Basis durch die Konzerngesellschaften Eurowings und Austrian Airlines geschlossen. Die Vereinbarung soll sechs Jahre laufen und mit dem Sommerflugplan am 26. März 2017 beginnen. Eurowings würde mit diesem Schritt die Kapazitäten erheblich ausbauen und ihre Position im europäischen Point-to-Point-Verkehr signifikant stärken.

Derzeit umfasst die Flotte von Eurowings insgesamt 90 Flugzeuge. Im Zuge der Vereinbarung mit Air Berlin soll Eurowings 35 Maschinen anmieten, die künftig in den Farben der neuen Eurowings fliegen würden. Weitere fünf Flugzeuge würden von Austrian Airlines angemietet. Da die Parteien einen Wet-Lease vereinbaren wollen, würden Eurowings und Austrian Airlines nicht nur Flugzeuge von Air Berlin mieten, sondern jeweils den gesamten Flugbetrieb, also auch Cockpit-Crew, Kabinenpersonal und Wartung. Bei den Flugzeugen, die gut zur einheitlichen Airbus-Flotte der Eurowings passen, handelt es sich um bis zu 29 Airbus-Maschinen vom Typ A320 und um bis zu elf Maschinen vom Typ A319.

Die Flugzeuge sollen ihre Heimatbasis an insgesamt sieben deutschen Flughäfen sowie in Wien und Palma de Mallorca haben. Austrian Airlines soll dabei mit fünf Flugzeugen ihre führende Position am Heimatflughafen Wien stärken. Die Einflottung und Ausflottung der Maschinen würde gestaffelt erfolgen.

Die Leaseraten sollen zu markt- und wettbewerbsfähigen Konditionen vereinbart werden. Die Finalisierung der Details ist für das vierte Quartal 2016 vorgesehen, die Umsetzung einer Vereinbarung steht unter Gremienvorbehalt und unterliegt der Prüfung durch die zuständigen Kartellbehörden.

Lufthansa

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