Austrian verabschiedet weitere Boeing 767

OE-LAX in die USA überstellt- Seit Auslieferung 1992 war Flieger über 15 Jahre in der Luft

Austrian Airlines Boeing 767-300ER (Foto: AUA)

Die zweite Austrian Airlines Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAX hat heute Wien in Richtung USA verlassen. Die Maschine wird unter der Flugnummer OS 1411 zunächst nach Bangor im US-Bundesstaat Maine fliegen, wo die Verzollung abgewickelt wird. Nach diesem Zwischenstopp geht es unter der Flugnummer OS 1413 weiter zum finalen Bestimmungsort, dem Oscoda–Wurtsmith Airport in Michigan.

Die OE-LAX wurde im Dezember 1992 ausgeliefert und war zunächst bei Lauda Air im Einsatz. Nach der vollständigen Übernahme der Lauda Air im Jahr 2004 wurde die Maschine in die Austrian Airlines Flotte integriert. Seit 1992 hat der Flieger rund 19.600 Landungen und über 133.600 Flugstunden absolviert. Das entspricht über 15 Jahren in der Luft.

Die OE-LAX ist die zweite von drei Boeing 767-300ER, welche die Austrian Airlines Flotte dieses Jahr verlassen. Die OE-LAT wurde bereits in die USA ausgeflogen. Die OE-LAW folgt im Laufe des Jahres.

Mit durchschnittlich 28,5 Jahren gehören die drei verkauften B767 zu den ältesten Flugzeugen der Austrian Airlines Flotte. Die verbleibenden drei B767 sind zwischen 20 und 22 Jahre alt. Nach der erfolgten Ausflottung hat Austrian Airlines weiterhin neun Langstreckenjets zur Verfügung, die Österreich mit Destinationen rund um den Globus verbinden werden – von den USA bis in den Fernen Osten. Im Detail sind das sechs Boeing 777 mit über 300 Sitzen sowie drei Boeing 767 mit über 200 Sitzen.

Bis Anfang 2022 werden insgesamt 28 Flugzeuge die Flotte von Österreichs Heimatairline verlassen: Neben den erwähnten drei Boeing 767-300ER werden 18 Dash Turboprops sowie sieben Airbus A319 Jets abgegeben. Zehn der genannten Turboprops haben Wien bereits verlassen, die acht verbleibenden folgen demnächst. Damit wird die Flotte bis Anfang 2022 aus rund 60 Flugzeugen bestehen. Da vorwiegend kleinere Flugzeuge stillgelegt werden, entspricht das einer Kapazitätsreduktion von etwa 20 Prozent.

Austrian Airlines, European-Aviation.net

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