Etihad hält an Air Berlin und Alitalia fest

Die Partnerschaftsstrategie der Etihad Aviation Group ist ein zentrales Element für das wirtschaftliche Wachstum des Unternehmens.

Pressekonferenz der Air Berlin und der Etihad im Januar 2014 (© O. Pritzkow)
Pressekonferenz der Air Berlin und der Etihad im Januar 2014 (© O. Pritzkow)

Die Partnerschaftsstrategie der Etihad Aviation Group ist ein zentrales Element für das wirtschaftliche Wachstum des Unternehmens. Das betonte James Hogan, Präsident und Chief Executive Officer von Etihad, heute in einer Keynote anlässlich der 19. Annual Global Airfinance Conference in Dublin. Denn dank der Strategie seien 2016 über die Partnerairlines und die Codeshare-Abkommen rund 5,5 Millionen Gäste an das Netzwerk von Etihad Airways angeschlossen worden. Das habe sowohl den Umsatz als auch die Synergieeffekte gestärkt.

„Die Investitionen hatten einen unmittelbaren Einfluss auf unsere Ertragsseite. Denn sie haben unseren Umsatz um Hunderte Millionen Dollar gesteigert und es uns ermöglicht, unsere Anschlussflüge zu füllen. Diese Vorteile konnten auch auf unsere Minderheitsbeteiligungen übertragen werden – airberlin, Alitalia, Jet Airways, Virgin Australia, Air Serbia, Air Seychelles und Etihad Regional.“

„Außerdem waren wir davon überzeugt, dass unsere Minderheitsbeteiligungen weitere Vorteile hervorbringen würden, die für globale Allianzen nicht zugänglich. Weil das Risiko allein in unseren Händen lag, waren wir in der Lage, von gemeinsamen Beschaffungen und anderen geschäftlichen Synergien zu profitieren. Dadurch haben wir und unsere Partner mehrere Millionen Dollar eingespart. Jede Investition bestätigte uns aufs Neue: Uns kommen ähnliche Vorteile zugute, wenn alle Partner von den Synergien gemeinsam Gebrauch machen.“

Etihad Airways Airbus A380 in flight
Etihad Airways Airbus A380 im Flug (© Airbus P. Masclet)

Außerdem hob Hogan hervor, dass es bei den Kapitalbeteiligungen wichtig sei, bei den Managements der Airlines eine langfristige Betrachtungsweise heranzuziehen, um ihre Fluggesellschaften in nachhaltig profitable Unternehmen zu verwandeln.

„Für die Business-Strategien zeichneten sich in jedem Fall die jeweiligen regionalen Manager weiterhin verantwortlich. Wir unterstützen das Management und beraten bei Bedarf – aber konkretere Pläne und deren Implementation lassen wir immer in deren Händen.“

„In diesem Bereich haben wir starke Ergebnisse erzielt, mussten aber auch mit einigen erheblichen Herausforderungen umgehen. Jet Airways, Air Serbia, Air Seychelles, Virgin Australia und Etihad Regional haben unsere Kapitalanlagen dafür genutzt, um ihre Fluggesellschaften in effizientere und profitablere Unternehmen zu verwandeln. In diesen Fällen tragen unsere langfristigen Investitionen bereits Früchte.“

„Mit airberlin und Alitalia hatten wir größere Herausforderungen zu schultern. Denn beide Fluggesellschaften operieren in einem sehr harten Wettbewerbsumfeld und müssen sich mit seit langem bestehenden Problemen auseinandersetzen.“

„Ich bin davon überzeugt, dass die Strategie von airberlin mittlerweile auf einem guten Weg ist. Auch Alitalia finalisiert gerade ihren Businessplan, um ihre Herausforderungen anzugehen.“

„Wir alle stehen hinter unserer Partnerstrategie – sie leistet einen großen Beitrag für unser Geschäft. Einige der Airlines müssen auf den Konkurrenzdruck reagieren, einem Prozess, bei dem wir unsere Partner unterstützen.“

„Dieser Ansatz hat dazu beigetragen, dass sich Etihad von einer jährlich 300 Millionen US-Dollar schweren Airline zu einer vielseitigen Luftfahrtgruppe entwickelt hat, die Erträge in Höhe von über 26 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Etihad Airways ist das Herz dieses Unternehmens, aber gleichzeitig nur ein Element eines Modells, das einige andere bedeutende Unternehmen und Investitionen beinhaltet.“

„Diese Evolution war kein Zufall. Die Etihad Aviation Group ist mittlerweile ein solides, vielfältiges und kraftvolles Unternehmen – mit der Stärke, ihr Schicksal in Zukunft selbst zu formen.“

Etihad

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