Lufthansa und Flugbegleiter vereinbaren Schlichtung

Lufthansa Flugbegleiter (© Lufthansa; G. Schläger)
Lufthansa Flugbegleiter (© Lufthansa; G. Schläger)

Lufthansa und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben eine Schlichtung vereinbart. Die Schlichtungsgespräche werden bis zum 30. Juni 2016 dauern. Für diesen Zeitraum besteht eine Friedenspflicht. Geleitet wird die Schlichtung vom ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck.

Bereits vor der Schlichtung haben sich die Tarifpartner auf einen neuen Vergütungstarifvertrag sowie eine Vereinbarung zur zukünftigen Versorgung der Kabinenmitarbeiter der Lufthansa geeinigt. Der Vergütungstarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2016. Für das Jahr 2015 erhalten die rund 19.000 Kabinenmitarbeiter eine Einmalzahlung in Höhe von 3.000 Euro. Ab dem 1. Januar 2016 erfolgt eine Vergütungserhöhung von 2,2 Prozent.

Auch eine Vereinbarung zur zukünftigen Versorgung der Kabinenmitarbeiter haben die Tarifpartner bereits unterzeichnet. Noch strittige Details sollen bis zum 15. Februar verhandelt werden. Sollte zu diesen Details bis dahin keine Einigung erzielt worden sein, werden die offenen Themen in die Schlichtung überführt.

In der Schlichtung werden unter anderem die Vergütungsbedingungen ab dem 1. Oktober 2016 sowie weitere offene Themen aus dem Manteltarifvertrag verhandelt.

Parallel zur Schlichtung werden offene Themen besprochen, die nicht Bestandteil der Schlichtung sind, etwa die Voraussetzungen, unter denen Kabinenmitarbeiter innerhalb des Lufthansa-Konzerns zu einer anderen Airline in Deutschland wechseln können.

Über die Arbeitsbedingungen im Low-Cost-Segment haben bereits Gespräche zwischen der Geschäftsführung der Eurowings und UFO begonnen, die ebenfalls begleitend zur Schlichtung laufen.

Die Tarifpartner und der Schlichter haben für den Verlauf der Schlichtung Stillschweigen vereinbart und werden sich zu Inhalten, Verlauf und Organisation der Schlichtung nicht weiter äußern. „Das Motto lautet: Schlichten und Schweigen“, betont Matthias Platzeck.

Lufthansa

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