Flughafen München und Lufthansa wollen Emissionen weiter reduzieren

Engagement für Klimaschutz am Boden und in der Luft

Mehr Klimaschutz am Flughafen München (Foto: S. Görlich, FMG)

Der Bayerische Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH, Albert Füracker, empfing heute den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers, am Münchner Flughafen. Minister Hilbers ist auch für das Beteiligungsmanagement des Landes Niedersachsen zuständig – zum Beispiel für den Flughafen Hannover-Langenhagen. Gemeinsam mit Flughafenchef Jost Lammers und Dr. Stefan Kreuzpaintner, CCO Lufthansa Airlines und Chef des Lufthansa Hubs München, informierte Staatsminister Füracker den Gast aus Hannover über den Drehkreuzbetrieb in München und die Maßnahmen, mit denen FMG und Lufthansa für mehr Klimaschutz im Luftverkehr sorgen.

„Der Flughafen München ist Bayerns Tor zur Welt. Als zweitgrößter Flughafen in Deutschland ist er zentrale Drehscheibe für den interkontinentalen Luftverkehr in Deutschland. Die Corona-Pandemie hat die gesamte Luftverkehrsbranche unverschuldet vor größte Herausforderungen gestellt. Der Flughafen München stellt sich diesen Aufgaben und will gestärkt aus der Krise hervorgehen. Schon im Jahr 2016 haben wir beschlossen, dass der Flughafen München bis spätestens 2030 CO2-neutral betrieben wird. Mit zahlreichen Maßnahmen arbeitet die Geschäftsführung mit Hochdruck daran, dass der Flughafen dieses ambitionierte Klimaziel erreichen wird“, erklärte der FMG-Aufsichtsratsvorsitzende Albert Füracker.

Der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers sagte nach seinem Besuch am Münchner Airport: „Das Drehkreuz München trägt entscheidend dazu bei, dass Niedersachsen wie viele weitere verschiedenste Regionen Deutschlands und Europas exzellent an das weltumspannende Luftverkehrsnetz angebunden sind. Diese Zusammenarbeit gilt es auch unter den aktuellen fordernden Bedingungen zu halten und auszubauen.“

Jost Lammers, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung ergänzt: „FMG und Lufthansa haben in München in enger Systempartnerschaft ein äußerst leistungsfähiges Premium-Drehkreuz etabliert. Ich bin überzeugt, dass unser nachhaltiger Airport seine Drehkreuz-Funktion nach der Pandemie wieder in vollem Umfang erfüllen wird. Und wir sind mit dem Flughafen München weiter beim Klimaschutz hochaktiv: Wir haben die vom Flughafen München beeinflussbaren CO2-Emissionen in Relation zum Passagieraufkommen zwischen 2005 und 2019 um rund 46 Prozent gesenkt. Dafür wurden bisher bereits 300 Einzelmaßnahmen umgesetzt. So konnte etwa der Anteil der elektrisch betriebenen Fahrzeuge und Abfertigungsgeräte in unserem Fuhrpark auf rund 40 Prozent gesteigert werden.“

Start eines A350 der Lufthansa am Flughafen München (Foto: A.T. Friedel, FMG)

Moderne A350 von Lufthansa

Eine maßgebliche Rolle im Drehkreuzverkehr am Münchner Airport spielen die hier stationierten 17 Langstreckenflugzeuge der Lufthansa vom Typ Airbus A350. „Mit dem Airbus A350 setzen wir das derzeit modernste und emissionsärmste Langstreckenflugzeug unserer Flotte bereits heute an unserem Premiumdrehkreuz in München ein. Die A350 reduziert nicht nur die CO2 Emissionen um rund 30 Prozent im Vergleich zu bisherigen Langstreckenflugzeugen, sie ist auch wesentlich leiser“, erklärt Dr. Stefan Kreuzpaintner, CCO Lufthansa Airlines und Chef des Lufthansa Hubs München. Kreuzpaintner weiter: „Kontinuierliche Investitionen in neue Flugzeuge und
nachhaltige Flugkraftstoffe sind wesentliche Bausteine auf dem Weg hin zu einer CO2-neutralen Luftfahrt.“

Vom erfolgreichen Betrieb des Münchner Drehkreuzes profitieren auch viele Reisende aus Niedersachsen. So fanden 2019 – im letzten Jahr vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie – insgesamt 5.372 Passagierflüge mit 542.000 Fluggästen zwischen München und Hannover statt. Mehr als die Hälfte der Passagiere (284.000) nutzten das bayerische Luftverkehrsdrehkreuz, um hier zu weiterführenden Flügen umzusteigen.

FMG

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