TUI prüft Boeing 787 ab Deutschland

Der Reisekonzern TUI will nach Air-Berlin-Pleite neue Jets stationieren. Auf dem Prüfstand stehen auch mehere Boeing 787 Dreamliner  für neue Langstrecken ab Deutschland.

Boeing 787-9 und 737 MAX 8 in den Farben der TUI (© Boeing)
Boeing 787-9 und 737 MAX 8 in den Farben der TUI (© Boeing)

Der Tourismuskonzern Tui will nach der Pleite von Air Berlin und Niki stärker in NRW präsent sein. Das erklärte Vorstandschef Fritz Joussen im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Joussen: „Wir wollen in Düsseldorf ab dem Sommer mindestens sechs statt heute vier eigene Flugzeuge stationieren. Düsseldorf wäre dann der größte Flughafen-Standort für die deutsche Tui.“

787 „nicht ausgeschlossen“

Joussen schloss nicht aus, dass der Konzern einen oder mehrere seiner 15 Langstreckenjets vom Typ Dreamliner (Boeing) in Deutschland stationiert: Es habe zwar bisher „starke Überkapazitäten“ hierzulande für die Langstrecke gegeben. Jetzt würde er aber „nicht ausschließen, dass wir auch Interkontinentalflüge ab Deutschland mit eigenen Jets anbieten“. Mögliches Ziel wäre die Karibik: „Die Region ist sehr beliebt und die Nachfrage größer als das Angebot. Im Sommer kommen Gäste aus Europa, im Winter Kanadier und US-Amerikaner.“

ots/Presseportal/Rheinische Post

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