Ryanair einigt sich mit Kabinenpersonal

Die in Deutschland stationierten Crews fallen bis 2020 unter deutsches Arbeitsrecht und erhalten Lohnerhöhungen.

Boeing 737-800 der Ryanair (© O. Pritzkow)
Boeing 737-800 der Ryanair (© O. Pritzkow)

Ryanair hat am 8. November bestätigt, mit Ver.di einen Rahmentarifvertrag und einen Sozialplan für die gesamte Belegschaft der in Deutschland stationieren Kabinenbesatzung von Ryanair unterzeichnet zu haben. Diese Einigung (über die das Kabinenpersonal nun abstimmen wird) bestätigt den in Deutschland stationierten Kabinenmitarbeitern für die kommenden zwei Jahre die Anwendung des deutschen Arbeitsrechts und beinhaltet Lohnerhöhungen sowie weitere Vorzüge.

Ryanair bestätigte ebenfalls, dass sein italienisches Kabinenpersonal mit überwiegender Mehrheit (88 Prozent) für einen kürzlich von Ryanair und den drei größten Kabinengewerkschaften FIT CISL, ANPAC und ANPAV unterzeichneten Tarifvertrag gestimmt hat. Dieser Tarifvertrag, der Lohn- und Leistungsverbesserungen beinhaltet, gilt in den kommenden drei Jahren für die gesamte italienische Kabinenbelegschaft von Ryanair.

In der vergangenen Woche hat Ryanair auch neue Anerkennungsvereinbarungen mit Kabinengewerkschaften in Griechenland (RACU) und Schweden (UNIONEN) unterzeichnet. Ryanair wird mit diesen Gewerkschaften nun an langfristigen Tarifverträgen arbeiten, um das gesamte Kabinenpersonal in Griechenland und Schweden abzudecken.

Eddie Wilson, Chief People Officer von Ryanair, sagte dazu:

„Wir freuen uns, diesen Tarifvertrag mit Ver.di unterzeichnet zu haben, der zu Lohnverbesserungen und anderen Vorzügen für unser in Deutschland stationiertes Kabinenpersonal führen wird, vorausgesetzt, es stimmt in der kommenden Woche für die Vereinbarung. Dies folgt einer sehr erfolgreichen Tarifabstimmung in Italien und kürzlich unterzeichneten Anerkennungsvereinbarungen für das Kabinenpersonal in Griechenland und Schweden.

Dies sind weitere konkrete Zeichen für den beträchtlichen Fortschritt, den Ryanair beim Abschluss von Vereinbarungen mit seinen Mitarbeitern und ihren Gewerkschaften in zahlreichen verschiedenen EU-Ländern macht.“

Ryanair

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