InterSky entsendet ATR72 nach Afrika

InterSky ATR72-600 (© O. Pritzkow)
InterSky ATR72-600 (© O. Pritzkow)

Die österreichische InterSky operiert wohl bald innerhalb Afrikas. Laut Medienbericht steht die Regionalairline vom Bodensee kurz vor einem Vertragsabschluss mit Punto Azul aus Äquatorial-Guinea.

Laut einer bereits unterzeichneten Absichtserklärung soll InterSky ihre beiden ATR72-600 ab September für rund zwei Jahre in Malabo stationieren und im Auftrag der Punto Azul im Inland und Nachbarschaftsverkehr einsetzen. Der Auftrag ist allerdings nicht ganz unumstritten. Zum einen geht es um die Einschätzung der Sicherheit vor Ort. Andererseits sollen auch die mitvermieteten Crews nicht gerade glücklich über ihre Verlegung nach Zentralafrika sein.

Falls es zu einem Geschäftsabschluss kommt, muss InterSky zur Aufrechterhaltung ihres europäischen Flugplans auf jeden Fall neues Fluggerät besorgen. Statt der 70-sitzigen ATR72 sollen wieder 50-sitzige Bombardier Dash-8Q-300 eingeflottet werden.

Die ATR72-600 wurden erst vor zwei Jahren nach dem Einstieg der INTRO bei InterSky angeschafft. Schnell erwiesen sie sich jedoch als überdimensioniert für das Linienfluggeschäft der InterSky. So werden die beiden Props auch für Charterflüge angeboten – durchaus erfolgreich. So greifen Reiseveranstalter und Sportclubs regelmäßig auf die Maschinen zu.

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