Hamburg: Neues Gebäude für Bodenverkehrsdienste

Am Hamburger Airport entsteht ein 6.000 qm großes Betriebsgebäude, das speziell auf das Aufgabenfeld dieser Berufsgruppe zugeschnitten ist.

Neues BVD-Gebäude (© Hamburg Airport, M. Penner)
Neues BVD-Gebäude (© Hamburg Airport, M. Penner)

Moderne Arbeitsplätze für die Bodenverkehrsdienste (BVD): Am Hamburger Flughafen entsteht zurzeit ein neues, rund 6.000 Quadratmeter großes Betriebsgebäude, das speziell auf das Aufgabenfeld dieser Berufsgruppe zugeschnitten ist. Dazu zählen unter anderem Gepäck- und Flugzeugabfertigung, Passagiertransporte sowie Flugzeugreinigung und -enteisung. Gemeinsam mit Harald Rösler, Leiter des Bezirksamts Hamburg-Nord, und den beteiligten Baufirmen fand heute Vormittag das traditionelle Richtfest statt – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme Mitte 2018.

Moderne und maßgeschneiderte Räumlichkeiten

Das neue, maßgeschneiderte Betriebsgebäude bietet zukünftig bis zu über 1.000 BVD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern im Schichtdienst Platz. Von hier aus werden alle übergreifenden Prozesse gesteuert – von Gepäck- und Frachtabfertigung über Passagier- und Crewtransfer bis hin zur Reinigung und Enteisung der Flugzeuge. Das Gebäude hat direkten Zugang zum Vorfeld. Im Erdgeschoss wird zudem eine komplett neue und moderne Vorfeldkantine eingerichtet – mit frischer Zubereitung der Mahlzeiten direkt vor Ort. „Unser Konzept für das neue Betriebsgebäude bietet eine moderne Infrastruktur, die die alle operativen, administrativen und leitenden Bereiche des HAM Ground Handlings unter einem Dach vereint. Mit kurzen Wegen und unmittelbarer Nähe zum jeweiligen Arbeitsplatz optimieren wir die Arbeitsprozesse der Bodenverkehrsdienste“, betont Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Mehr Platz für die betriebliche Gesundheitsförderung

„Bei der Planung des neuen Betriebsgebäudes war es uns besonders wichtig, noch mehr Platz für die betriebliche Gesundheitsförderung zu schaffen“, so Michael Eggenschwiler. „Im rund 215 Quadratmeter großen Fitnessstudio können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ground Handlings weiterhin während ihrer Arbeitszeit ein betriebliches Gesundheitsprogramm absolvieren, das sie optimal auf ihre körperlich fordernden Aufgaben vorbereitet.“ Das Fitnessstudio ist mit zahlreichen Geräten sowie Trainingssatelliten ausgestattet, an denen die Mitarbeiter zum Beispiel das optimale Kofferhandling üben können. 2016 wurde Hamburg Airport für sein betriebliches Gesundheitsprogramm mit dem Hamburger Gesundheitspreis ausgezeichnet.

Neues BVD-Gebäude (© Goldbeck)
Neues BVD-Gebäude (© Goldbeck)

Harald Rösler, Leiter Bezirksamt Hamburg-Nord: „Das heutige Richtfest für das neue Betriebsgebäude der Bodenverkehrsdienste wirft ein Schlaglicht auf das Thema Arbeitsplätze. Dieser moderne Neubau wird bis zu 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Voraussetzungen zur Verfügung stellen, die geboten sind, um ihre teilweise auch körperlich schwere und anstrengende Arbeit leisten zu können und dennoch dabei möglichst gesund zu bleiben. Würden alle Passagiere sehen können, wie hart die Arbeit in der Flugzeug- und Gepäckabfertigung ist und wie sie auch mit miesem Wind und Wetter zu tun haben kann, dann würde das die Wertschätzung stark erhöhen. Und alle würden verstehen, dass es für zufriedene und gesunde Beschäftigte wichtig ist, ihnen gute Arbeitsbedingungen wie mit diesem modernen Neubau zu organisieren.“

Behörden erhalten ebenfalls eine neue Heimat

Neben dem Betriebsgebäude für die Bodenverkehrsdienste entsteht am Hamburg Airport zusätzlich ein rund 9.500 Quadratmeter großes Behördenzentrum. Hier werden zukünftig alle am Flughafen ansässigen Behörden, darunter Bundespolizei, Landespolizei und Zoll, unter einem Dach vereint.

35 Millionen Euro für moderne Betriebsgebäude am Flughafen

Insgesamt investiert der Hamburger Flughafen rund 35 Millionen in den Bau der beiden neuen Betriebsgebäude. Davon fließen rund 15 Millionen Euro in das Gebäude für die Bodenverkehrsdienste. Die Gesamtsumme beinhaltet die Kosten für vorbereitende Maßnahmen wie den Rückbau bzw. Abriss der alten Gebäude sowie die Leitungsumlegung.

Hamburg Airport

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