Air France-KLM mit 53 neuen Routen im Sommer

Auf der Langstrecke gibt es acht neue Strecken. Das Kurz- und Mittelstreckenangebot wird um 25 neue Strecken erweitert. 

Air France Airbus A330
Air France Airbus A330 (© Air France)

AIR FRANCE KLM startet mit 2,9 Prozent mehr Kapazität im Vergleich zum Vorjahr in die neue Flugplanperiode (vom 26. März bis 28. Oktober 2017). Auf der Langstrecke beträgt die Erweiterung zwei Prozent, auf Kurz- und Mittelstrecken 2,7 Prozent und die Aktivitäten von Transavia werden um 10,2 Prozent aufgestockt. Mit 53 neuen Routen erweitert AIR FRANCE KLM das Streckennetz auf 328 Destinationen in 118 Ländern.

Auf der Langstrecke nimmt AIR FRANCE KLM neun neue Strecken in den Sommerflugplan auf. Air France startet von Paris-Charles de Gaulle nach Accra in Ghana, Cancun und Kapstadt. KLM fliegt erstmals von Amsterdam-Schiphol nach Cartagena in Kolumbien, Freetown in Sierra Leone, Minneapolis/St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota, Monrovia in Liberia, Teheran und Windhoek in Namibia.

Das Kurz- und Mittelstreckenangebot wird um 25 neue Strecken erweitert. Air France bedient Agadir und Marrakesch, Mailand-Malpensa, Palma de Mallorca und Porto von Paris-Charles de Gaulle aus. KLM fliegt nach Cagliari und Catania, Dublin, Mailand-Malpensa, Danzig, Graz, London-City Airport, Malaga, Porto und Split.

HOP! Air France startet von Marseille nach Athen, Ibiza und Stockholm, von Nizza nach Athen und Tel Aviv, von Bordeaux nach Kopenhagen und Frankfurt, von Toulouse nach Athen und Malta sowie von Montpellier und Castres nach Ibiza.

Im Flugplan von Transavia stehen 19 neue Strecken. Von Amsterdam-Schiphol geht es nach Almeria, Belgrad, Helsinki, Katowice, Ljubljana, München, Reus, Sofia, Tirana und Zürich. Ab Rotterdam fliegt Transavia nach Bergerac, Pisa, Pula, Valencia und Venedig. Stockholm ist neues Ziel ab Eindhoven und Palma de Mallorca, Tanger und Tivat in Montenegro ergänzen das Streckennetz ab Paris-Orly.

Zwei Prozent mehr Kapazität auf der Langstrecke

Nordamerika:

Ab 27. März startet KLM dreimal pro Woche von Amsterdam-Schiphol nach Minneapolis/St. Paul als Ergänzung zu der täglichen Verbindung von Air France ab Paris-Charles de Gaulle und drei täglichen Flügen von Delta zwischen Amsterdam und Minneapolis. Air France stärkt die Strecke von Paris-CDG nach New York-JFK mit einem zweiten, täglichen Airbus-A380-Flug. Zusammen mit Alitalia und Delta bietet AIR FRANCE KLM 77 wöchentliche Verbindungen von Amsterdam und Paris nach New York-JFK an.

Air France Airbus A380
Air France Airbus A380 (© Air France, Lindner)

Lateinamerika und Karibik:

In Mexiko führt Air France die drei wöchentlichen Verbindungen von Paris-CDG nach Cancun erstmals im Sommerflugplan fort. Kuba steht mit 18 wöchentlichen Flügen im Plan von AIR FRANCE KLM. Air France bedient Havanna elfmal (+ 6 Frequenzen) von Paris-CDG und KLM siebenmal von Amsterdam-Schiphol. In Kolumbien ersetzt Cartagena Cali als Fortführung des Bogota-Dienstes von KLM ab Amsterdam. Die niederländische Airline ersetzt die Verbindung Saint Martin-Curacao-Amsterdam durch drei wöchentliche Nonstop-Flüge nach Saint Martin. Curacao wird täglich nonstop ab Amsterdam angeflogen.

Mittlerer Osten und Indien:

Teheran wird weiterhin siebenmal pro Woche angeflogen: viermal von KLM ab Amsterdam und dreimal von Air France ab Paris-CDG. Durch den Einsatz der Boeing B787 von Air France nach Kairo zeigt die Gruppe trotz Streichung des KLM-Fluges eine starke Präsenz in Ägypten. Doha steht ab 25. März nicht mehr im Flugplan von KLM, stattdessen erhöht die Airline die Kapazität nach Bahrain auf sechs wöchentliche Verbindungen. Maskat wird als Fortführung des Dammam-Fluges bedient.

Asien:

Bangalore erhält einen zusätzlichen Air-France-Flug pro Woche und Mumbai 20 Prozent mehr Sitzplatzkapazität pro Tag. KLM bedient Kuala Lumpur mit drei zusätzlichen Diensten pro Woche. Passagiere nach und von Hongkong profitieren im Sommerflugplan von den neuen Kabinen an Bord der Boeing B777-300 von Air France. Darüber hinaus intensivieren KLM und SkyTeam-Partner China Airlines ihre Zusammenarbeit. Neben dem täglichen, von KLM durchgeführten Flug zwischen Taipeh und Amsterdam wird viermal wöchentlich ein Kooperationsflug angeboten, der von China Airlines durchgeführt wird.

KLM Boeing 777-200ER (CC BY-SA 2.0 P. Cardinal)
KLM Boeing 777-200ER (CC BY-SA 2.0 P. Cardinal)

Afrika und Indischer Ozean:

KLM fliegt dreimal pro Woche von Amsterdam-Schiphol nach Freetown (Sierra Leone) und Monrovia (Liberia). Die Verbindungen nach Freetown ergänzen die Dienste von Air France, während Monrovia eine neue Destination für die Gruppe ist.

Air France fliegt erstmals auch im Sommer nach Kapstadt.

Seit dem 28. Februar 2017 fliegt Air France dreimal pro Woche von Paris-CDG nach Accra. Zusammen mit den Flügen von KLM ab Amsterdam bietet die Gruppe damit zehn wöchentliche Flüge nach Ghana an. KLM führt die Verbindungen aus dem Winterflugplan 2016/2017 nach Windhoek und Luanda (Angola) fort.

2,7 Prozent mehr Kapazität auf der Kurz- und Mittelstrecke

Mailand-Malpensa steht fünf- beziehungsweise viermal täglich im Sommerflugplan von Air France und KLM zusätzlich zu den zwei täglichen Flügen von Paris-CDG sowie einer täglichen Verbindung von Amsterdam-Schiphol nach Mailand-Linate.

HOP! Air France führt die zehn täglichen „La Navette“ Shuttle-Verbindungen aus dem Winterflugplan von Paris-Orly nach Montpellier fort. Neben Montpellier werden Shuttle-Flüge ab Paris-Orly auch nach Bordeaux, Marseille, Nizza und Toulouse angeboten. Außerdem fliegt Air France neu von Bordeaux nach Frankfurt.

Unterseite einer Transavia 737 (© Transavia)
Unterseite einer Transavia 737 (© Transavia)

Transavia: 10,2 Prozent mehr Kapazität und 19 neue Strecken

Transavia bedient im Sommerflugplan insgesamt 133 Destinationen in 36 Ländern und vergrößert die Flotte um sieben neue Boeing B737-800 auf 70 Flugzeuge. Ab München werden 18 Ziele im Sommerflugplan angeflogen. Allerdings wird sich Transavia zum Ende des Sommerflugplans Ende Oktober 2017 neu ausrichten und ab München nur noch Flüge nach Amsterdam, Eindhoven und Paris-Orly anbieten.

Kontinuierliche Investition in Flotte und Service

Im Sommer stoßen vier neue Boeing B787 zur Gruppe und auf vier Boeing B777 kommen die neuen BEST-Reiseklassen zum Einsatz. Bis zum Ende der Saison wird AIR FRANCE KLM 13 Boeing B787 betreiben. Zehn davon fliegen für KLM zu 18 Destinationen (Kapstadt, Rio de Janeiro, Vancouver, Calgary, Toronto, Chengdu, Peking, Hangzhou, Shanghai, Xiamen, Bogota, Cartagena, Atlanta, New York, Salt Lake City, San Francisco, Delhi und Osaka. Drei Dreamliner sind für Air France am Start nach Kairo, Montreal und ab 9. Oktober nach Abidjan an der Elfenbeinküste und Bamako in Mali.

Air France Boeing 747-400
Air France Boeing 747-400 (© AFR)

Bis zum Ende der Sommersaison stattet KLM die gesamte Flotte der Boeing B747, Boeing B777 und Boeing B787 mit der neuen World Business Class aus (gesamt: 53 Flugzeuge). Air France hat die neuen BEST-Reiseklassen bis dahin in 44 Boeing B777, (19 Boeing B777-300 und 25 Boeing B777-200) sowie drei Boeing B787 implementiert.

Air France

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