Air Baltic gewinnt deutschen Investmentbanker

airBaltic Bombardier Q400 (© O. Pritzkow)
airBaltic Bombardier Q400 (© O. Pritzkow)

Air Baltic hat einen neuen Investor aus Deutschland gefunden. Nach Zustimmung des lettischen Ministeriums werden 20 Prozent der Airline für 52 Millionen Euro an Investmentbanker Ralf Dieter Montag-Girmes verkauft. Zusätzlich investiert die lettische Regierung 80 Millionen Euro in Air Baltic. Die insgesamt 132 Millionen Euro frisches Kapital unterstützen den Geschäftsplan Horizon 2021 und die neue Flotte der Fluggesellschaft.

Investor Ralf-Dieter Montag-Girmes erklärt: „Air Baltic ist eine bemerkenswerte Airline in einer besonderen Marktnische. Riga ist das Haupt-Drehkreuz in den baltischen Staaten, zudem hat Air Baltic beste Marktaussichten in Tallinn und Vilnius. Hinzu kommen niedrige Produktionskosten und ein engagiertes Management. Das Team hat mit Horizon 2021 einen langfristigen Business-Plan vorgelegt, der als Grundlage für zukünftige Erfolge dient. Mit dem Investment wird dieser Plan zusätzlich unterstützt.“

„Wir haben in den vergangenen Jahren mit Air Baltic beachtliche Erfolge erreicht”, freut sich Martin Gauss, CEO von Air Baltic. “Mit dem neuen Investment können wir nun unser Wachstum und unsere Position im Baltikum ausbauen. Statt in Leasingverträge werden wir das zusätzliche Kapital in eine neue Flotte investieren, wodurch sich ein Kostenvorteil für Air Baltic ergibt. Damit erfüllen wir eines der grundlegenden Kriterien unseres Business-Plans.“

Im Zuge des Abkommens ist der deutsche Investor mit 20 Prozent an der Fluggesellschaft beteiligt. Der übrige Anteil gehört der lettischen Regierung. Ralf-Dieter Montag-Girmes investiert dabei 52 Millionen, die lettische Regierung 80 Millionen Euro.

Im Sommer 2014 hat Air Baltic 14 neue Flugstrecken eröffnet. Dabei handelt es sich um den größten Verbindungsausbau seit der Restrukturierung und der neuen Profitabilität der Airline.

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